Donnerstag, 30. Januar 2014

11. Tag Unawatuna

Um 5 Uhr hieß es aufstehen, da um 5:45 die Fahrt nach Marissa zum "Whale watching" losging.
45 Minute Fahrt und wir waren am dortigen Hafen angekommen.



Nach dem Einchecken konnte die Fahrt dann kurz nach 7 Uhr zusammen mit ca. 20 anderen Passagieren losgehen. Es waren 4-5 Stunden geplant und wir waren gespannt was uns erwartet.
Die ersten 15 Minuten tuckerte unser Kahn noch recht gemächlich über die See, doch sobald wir aus dem Hafenbecken raus waren, wurden wir recht heftig durchgeschaukelt. Einige unserer Mitfahrer hielt es auch nicht lange auf ihren Sitzen und sie verbrachten den Rest der Fahrt ganz nahe der Reling.
Robert als "Alter Seefahrer" war dieses Schaukeln ja gewohnt und ich als "Alter Marinesoldat" wusste aus früheren Erfahrungen, dass mir diese permanenten Schaukelbewegungen früher oder später auf den Magen schlagen werden.
Aber siehe da, ich hielt mich wacker und konnte mich ungestört dem Watching widmen.
Nach ca. 1 Stunde wurde es dann plötzlich ganz hektisch, da direkt neben unserem Boot plötzlich die ersten Delphine auftauchten. Es wurden immer mehr und es machte richtig Spaß diesen eleganten Tieren zuzuschauen. Durch das heftige Schaukeln und der Geschwindigkeit mit der sich Delphine durchs Wasser bewegen, war es uns jedoch unmöglich diesen Anblick bildlich festzuhalten.




Nach gefühlten 1000 Dolphins sollte es nun zu den Walen gehen.
Da wir nicht das einzige Whalewatcher-Schiff waren, konnte wir schon von weitem sehen wo das Gebiet dieser riesigen Meeressäuger lag. Und tatsächlich bekamen wir auch bald welche zu sehen. Aber genau wie bei den Delfinen war es nicht möglich diese zu fotografieren.
So können wir leider nur ein paar Eindrücke von unserer Rückfahrt präsentieren.





Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen hatten beobachteten wir ein paar Fischer bei der Arbeit.
Kein Job für Leute mit empfindlicher Nase;)




Zurück in unserem Guesthouse, folgten wir dem Tipp unseres Kellners und besuchten eine Turtlefarm im 8 km entfernt liegenden  Kogalla, Da die Eier der Meeresschildkröten bei den Einheimischen als Delikatesse gelten, werden diese von Helfern der Station direkt nach dem Legen eingesammelt, um den Fortbestand der Tiere zu sichern.
Was hier aussieht wie ein Friedhof, sind die Eier, die mit den Daten des Finders und dem Datum der Eiablage versehen, auf der Farm im warmen Sand vergraben werden. 



Nach ca. 2,5 Monaten, erblickt dann der Nachwuchs das Licht der Welt.

Sobald die Turtles groß genug sind um alleine überleben zu können, werden sie im Meer ausgesetzt.
Meeresschildkröten können je nach Art bis zu 250 kg schwer werden und kommen zum Eierlegen immer wieder an die gleiche Stelle zurück.
Die Mitarbeiter kümmern sich auch um Tiere, die z.B. durch Schiffsschrauben verletzt wurden, oder Arten die nur noch ganz selten anzutreffen sind.





 Der Eintritt von 500 Rupien (knapp 3€) war hier, wie ich meine, eine gute Investition.

Den Rest des Nachmittags wollten wir dann noch etwas die Gegend erkunden und fuhren aufs gerade wohl durch die Botanik. Wir beobachteten die berühmten Stelzenfischer bei ihrer Arbeit, und konnten noch etwas die herrliche Landschaft genießen.






Als wir durch das "Industriegebiet" von Unawatuna fuhren bekamen wir noch einen Eindruck des Dienstleistungsgewerbes von Sri Lanka. Arbeitssicherheit hat hier einen eher geringen Stellenwert und die Arbeiter haben überall entweder gar keine Schuhe oder einfach nur Flip Flops an.






Da wir nun genügend Eindrücke für diese Tag gesammelt hatten, machten wir uns auf diese zu verarbeiten.








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